03.02.2014 – Wieder ein paar Neuigkeiten vom Luftfahrt-Bundesamt

Sicherheitsbeauftragte, welche nach Kapitel 11.2.2 in Verbindung mit 11.2.5 des Anhangs
der VO(EU) Nr. 185/2010 absolviert haben, benötigen keine zusätzliche Schulung
gemäß Kapitel 11.2.7.
 
Des Weiteren hat das Luftfahrt-Bundesamt bekannt gegeben, dass die Übergangsfrist für die Einführung
des Modulsystems für Luftsicherheitsschulungen bis zum 31.03.2014 verlängert wird.
 
Alle web-und computerbasierten Schulungsprogramme –außer für das Kapitel 11.2.3.9 des Anhangs
der VO(EU)Nr. 185/2010
– dürfen über den 31.01.2014 hinaus weiterhin verwendet werden.
 
 
Im Einzelnen gilt für Schulungen gemäß Kapitel 11.2.3.9 ab sofort Folgendes:
 

     – Präsenzschulungen gemäß 11.2.3.9 sind ab dem 01.02.2014 mit 7UE 
        gemäß der Themen aus dem Modulsystem durchzuführen

    –  Präsenzschulungen gemäß 11.2.3.9 welche auf Grundlage der bisherigen
        Musterlehrpläne zugelassen sind (zugelassene Schulungsprogramme mit Zulassungsnummer)
        können bis zum 31.02.2014 für die Schulung des „Allgemeinen Sicherheitsbewusstseins“
        im Sinne des Kapitels 11.2.7 verwendet werden

    –  Computer-und webbasierte Schulungsprogramme nach Kapitel 11.2.3.9 sind ab sofort auf
       das Modulsystem mit 7 UE umzustellen und müssen vor der Verwendung genehmigt werden.
       Für Schulungen des „Allgemeinen Sicherheitsbewusstseins“ gemäß Kapitel 11.2.7 können diese
       Computer-und webbasierten Schulungsprogramme ohne weitere Genehmigung verwendet werden.
 
 Nähere Informationen erhalten Sie auf den Seiten des Luftfahrt-Bundesamtes
 

 

30.09.2013 Aktuelle Änderungen bei Geschäftlichen Versendern

Auch Geschäftlichen Versendern müssen ab sofort einen  „ zuständ igen Beauftragten”  benennen der eine 35h-Schulung nachweisen muss. Voraussetzung dafür ist eine positiv geprüfte Zuverlässigkeitsüberprüfung  gemäß § 7 LuftSiG.

Zur Umsetzung verbleiben Ihnen noch knapp sechs Monate Zeit – Achtung die Frist läuft am 31. März 2014 ab!

Dies ist besonders für Reglementierter Beauftragte wichtig – denn Sie als RegB tragen die Verantwortung für die Angaben die Sie vom Geschäftlichen Versender erhalten. Die neuesten Anforderungen sollten Sie unbedingt in Ihre Auditierungen und Prüfkriterien Ihrer Anerkennungen aufnehmen

 

13.09.2013 – Beschäftigungsbezogene Überprüfung

Personen mit Zugang zu identifizierbarer Luftfracht die bei einem reglementierten Beauftragten beschäftigt sind, der bereits vor dem 29.04.2010 zugelassen wurde, waren keine Sicherheitsüberprüfung nachweisen, wenn diese Personen bereits vor dem 29.04.2010 eingestellt wurden.

Die Einstellung ist der Zeitpunkt, ab dem eine Mitarbeiter im Sicherheitsbereich eingesetzt wird. Ist der Mitarbeiter bereits vor dem 29.04.2010 im Unternehmen beschäftigt eingestellt, hat aber erst nach dem 28.04.2010 Zugang zu identifizierbarer  Luftfracht erhalten, hat diese Person eine beschäftigungsbezogene  Überprüfung nachzuweisen.

Bestand der Zugang zum Sicherheitsbereich bereits vor dem 29.04.2010 ist keine Sicherheitsüberprüfung nötigt. Dies gilt für alle Unternehmen, die vor dem 29.04.2010 die Zulassung eines reglementierten Beauftragten innehatten.

Diese ist ab sofort zu beachten. Es gilt eine Übergangsphase bis zum 1. Januar 2014  für alle reglementierten Beauftragten. So können Sie die ihre Sicherheitsüberprüfung  entsprechend  aktualisieren.

06.09.2013 – Alarmpläne bei nur dokumentarisch tätigen reglementierten Beauftragten

Nach Angaben des LBA benötigt ein reglementierter Beauftragter , der rein dokumentarisch tätig ist, keinen Notfallplan gemäß Kapitel 10 des LFSP