02.04.2020 – Übergangsregelungen für Luftsicherheitsschulungen 

Diese 2. Änderung ersetzt die Regelungen vom 20.03.2020 und 25.03.2020.

Die nachstehenden Regelungen gelten bis auf WEITERES, ihre aktuell festgelegte Befristung bis zum 19.04.2020 wird fortlaufend bewertet und bei Bedarf rechtzeitig verlängert. Für einen Übergang aus dem jetzigen Zustand werden – genau wie in allen anderen Bereichen des öffentlichen Lebens – Regelungen geschaffen werden müssen, um einen Normalzustand möglichst verlustfrei wieder zu erreichen. Derartige Regelungen werden zu gegebener Zeit nach den dann aktuellen Gegebenheiten entwickelt und auf der Internetseite des LBA/ Luftsicherheitsschulungen  veröffentlicht.

Die Anpassung der Fristen der Nummern 1 bis 3, der Veröffentlichung des LBA, um 6 Monate erfolgt automatisch und muss nicht beim LBA Referat S2 beantragt oder angezeigt werden. 

Für die Personengruppen gemäß den Ziffern 11.2.3.6 bis 11.2.7 des Anhangs der DVO (EU) 2015/1998 gilt im Zuständigkeitsbereich des LBA folgende Regelung:

Schulungen, deren Gültigkeit im Zeitraum vom 16.03.2020 bis zum Ende dieser aktuellen Maßnahmen regulär endet, behalten für weitere 6 Monate – beginnend ab ihrem Ablauf – ihre individuelle Gültigkeit ohne Absolvieren einer Fortbildung oder erneuten Schulung.

Beispiel 1:

  • Reguläres Ende der Gültigkeit einer Schulung: 03.04.2020
  • Beginn der verlängerten Fortbildungsfrist: 04.04.2020
  • Ende der verlängerten Fortbildungsfrist (6 Monate): 03.10.2020

Beispiel 2 (Stand 02.04.2020):

  • Reguläres Ende der Gültigkeit einer Schulung: 20.07.2020
  • Beginn der verlängerten Fortbildungsfrist: derzeit keine Verlängerung der Fortbildungsfrist möglich, da die Maßnahme aktuell bis zum 19.04.2020 befristet ist.

LINK: LBA – Übergangsregelungen Luftsicherheitsschulungen

01.04.2020 – Übergangsregelungen reglementierter Beauftragter

Das LBA führt zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung und seiner Beschäftigten derzeit keine Vor-Ort-Kontrollen durch, was zu einem Ablauf der Zulassung einzelner reglementierter Beauftragter führen kann.

Aus diesem Grund finden ab sofort nachfolgende Regelungen Anwendung:

Die innerhalb der kommenden Monate ablaufenden Zulassungen reglementierter Beauftragter können – beginnend ab ihrem Ablauf – ohne eine Vor-Ort-Kontrolle vorübergehend um einen Zeitraum von sechs Monaten verlängert werden. 

Die vorübergehende Verlängerung der Zulassung erfolgt unter der Bedingung der Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen.

Für Neuzulassungen von reglementierten Beauftragten ist eine Vor-Ort-Kontrolle obligatorisch. Das LBA bittet daher um Verständnis, dass aktuell nicht über Anträge auf Neuzulassung als reglementierter Beauftragter entscheiden können.

Über Änderungen bestehender Zulassungen als reglementierter Beauftragter entscheidet das LBA weiterhin, sofern für unsere Entscheidung keine Vor-Ort-Kontrolle erforderlich ist.

Die Vergabe des Sicherheitsstatus einer Luftfracht-/Luftpostsendung durch reglementierte Beauftragte aus dem Homeoffice wird bis zum 30.06.2020 geduldet.

LINK: LBA – Übergangsregelungen reglementierter Beauftragter

01.04.2020 – Übergangsregelungen bekannter Versender

Das Luftfahrt-Bundesamt führt zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung und seiner Beschäftigten derzeit keine Vor-Ort-Kontrollen durch, was zu einem Ablauf der Zulassung einzelner bekannter Versender führen kann.

Aus diesem Grund finden ab sofort nachfolgende Regelungen Anwendung:

Die innerhalb der kommenden Monate ablaufenden Zulassungen bekannter Versender können – beginnend ab ihrem Ablauf – ohne eine Vor-Ort-Kontrolle vorübergehend um einen Zeitraum von sechs Monaten verlängert werden. 

Die vorübergehende Verlängerung der Zulassung erfolgt unter der Bedingung der Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen.

Für Neuzulassungen von bekannten Versendern ist eine Vor-Ort-Kontrolle obligatorisch. Das LBA bittet daher um Verständnis, dass aktuell nicht über Anträge auf Neuzulassung als bekannter Versender entscheiden wird.

Über Änderungen bestehender Zulassungen als bekannter Versender entscheiden das LBA weiterhin, sofern für diese Entscheidung keine Vor-Ort-Kontrolle erforderlich ist.

LINK: LBA – Übergangsregelungen bekannter Versender

01.04.2020 – Übergangsregelungen Transporteur

Das LBA führt zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung und seiner Beschäftigten derzeit keine Vor-Ort-Kontrollen durch, weswegen ab sofort nachfolgend beschriebene Regelungen Anwendung finden:

Neuzulassungen als Transporteur können ohne eine Vor-Ort-Kontrolle für einen Zeitraum von sechs Monaten erteilt werden.

Über Änderungen bestehender Zulassungen als Transporteur entscheidet das LBA weiterhin, sofern für diese Entscheidung keine Vor-Ort-Kontrolle erforderlich ist.

LINK: LBA – Übergangsregelungen Transporteur

25.03.2020 – Änderung: Übergangsregelungen für Luftsicherheitsschulungen

Ziffern 11.2.3.6 bis 11.2.7 des Anhangs der Durchführungsverordnung (EU) 2015/1998

Für die Personengruppen gemäß den Ziffern 11.2.3.6 bis 11.2.7 des Anhangs der Durchfüh­rungsverordnung (EU) 2015/1998 gilt im Zuständigkeitsbereich des Luftfahrt-Bundesamtes folgende Regelung:

Schulungen, deren Gültigkeit ab dem 16.03.2020 regulär endet, behalten für weitere 6 Mo­nate – beginnend ab ihrem Ablauf – ihre individuelle Gültigkeit ohne Absolvieren einer Fortbildung oder erneuten Schulung.

LINK: LBA – Übergangsregelungen für Luftsicherheitsschulungen und -prüfungen

17.03.2020 – Folgen des Corona Virus auf den Aufgabenvollzug im LBA

Das Corona-Virus ist auch in der Luftfahrt angekommen und hat starken Einfluss auf die
gesamte Branche. Auch der Aufgabenvollzug des Luftfahrtbundesamtes ist davon
betroffen. Zurzeit erreichen das LBA sehr viele Anfragen zu den administrativen Folgen,
z.B. bei auslaufenden Genehmigungen, Lizenzen etc.

Zusammen mit dem BMVI arbeitet das LBA mit Hochdruck an entsprechenden Lösungen
und werden Ihnen diese in Kürze auf der Website des LBA mitteilen.

LINK: LBA – Auswirkung Corona

16.03.2020 – Cororna Virus

Die Entwicklung des Corona Virus hält uns im privaten, im öffentlichen
und im Berufsleben in Schach.

Auf Grund der dynamischen Entwicklung des Corona Virus und der Anordnung der
Landesregierung NRW setzen wir alle Schulungen und Auditierungen vom 16. März 2020
bis zum 19. April 2020 vorübergehend aus.

Sie benötigen eine Schulung?
Gerne bieten wir Ihnen ein Webinar an.

Wir sind weiterhin für Sie telefonisch und per Mail in der Zeit von 09h bis 18h erreichbar.
Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

Das Team der Mandjes Consulting wünscht Ihnen und Ihren Familien viel Gesundheit.

Weitere Informationen der Landesregierung NRW:

LINK: Land NRW – Weitere Massnahmen zur Eindämmung des Corona Virus

21.01.2020 – Fortbildung von Sicherheitsbeauftragten

Zur Erfüllung ihrer Fortbildungsverpflichtung gelten für 
Zuständigkeitsbereich des
Luftfahrt-Bundesamtes nachfolgend aufgeführte Regelungen und Vorgaben.

Das „Referat S2“ des LBA legt gem. Ziffer 11.2.1.3 des Anhangs der DVO (EU) 2015/1998
Inhalte für Fortbildungen fest. Die Vorgabe der Inhalte gilt für alle Ausbilder/ innen mit einer
Zulassung für die Personengruppe gem. Ziffer 11.2.5 des Anhangs der DVO (EU) 2015/1998.

Die Fortbildungen nach diesen Vorgaben dürfen frühestens am 01.01. eines Kalenderjahres
beginnen und müssen spätestens am 31.12. des gleichen Kalenderjahres abgeschlossen sein.

Computergestützte bzw. webbasierte Schulungsprogramme sind für diese Fortbildung nicht
geeignet, weil die theoretische Fortbildung durch praktische Anteile und Erfahrungsaustausch
gefestigt wird, und werden daher nicht zugelassen.

Eine Fortbildung für Sicherheitsbeauftragte nach Ziffern 11.4.3 Buchstabe a i. V. m. 11.2.5 des
Anhangs der DVO (EU) 2015/1998 erfolgt mindestens einmal alle 5 Jahre oder – wenn die
Kompetenzen über 6 Monate nicht angewandt wurden – vor der Wiederaufnahme der
sicherheitsrelevanten Tätigkeiten.

Die Fortbildung teilt sich in verschiedene Themenbereiche auf. Die Schwerpunkte der Fortbildung wechseln kalenderjährlich und die jeweiligen Inhalte werden zeitgerecht veröffentlicht.

Jeder Sicherheitsbeauftragte muss rechtzeitig vor Ablauf seines persönlichen 5-jährigen Fortbildungsintervalls eine Fortbildung nachweisen; anderenfalls ist eine vollumfängliche Erstschulung durchzuführen. Es ist nur eine Fortbildung innerhalb der 5-Jahresfrist notwendig, unabhängig von den jährlich wechselnden vorgegebenen Schwerpunkten. Am Tag nach dem Ende der Fortbildung beginnt der neue persönliche 5-Jahreszeitraum.

Die Sicherheitsbeauftragten im Zuständigkeitsbereich des LBA sind für die Erfüllung ihrer Fortbildungsverpflichtung selbst verantwortlich.

Die Fortbildungsverpflichtung kann erfüllt werden durch:

  • Teilnahme an einer Fortbildung für Sicherheitsbeauftragte mit den vom LBA festgelegten Inhalten oder 
Teilnahme an einer Fortbildung nach Ziffer 11.4.3 des Anhangs der DVO (EU) 2015/1998 in Verbindung mit § 3 Abs. 2 Luftsicherheits-Schulungsverordnung (Auffrischungsschulung), die von einer anderen Luftsicherheitsbehörde festgelegt und genehmigt wurde.
  • Eine nach dem 31.03.2020 absolvierte Schulung gemäß Ziffer 11.2.6 des Anhangs der DVO (EU) 2015/1998 wird nicht mehr zur Erfüllung der Fortbildungsverpflichtung anerkannt. Dies gilt auch für genehmigte Fortbildungen, die ausschließlich auf den Inhalten gemäß Ziffer 11.2.6 des Anhangs der Durchführungsverordnung (EU) 2015/1998 basieren.